Immer mehr Anwendungssysteme müssen ununterbrochen ONLINE zur Verfügung stehen (z.B. Finanzsysteme, Warenwirtschaft usw.). Dies erfordert von den beteiligten Hard- und Softwaresystemen eine Hochverfügbarkeit, die eine Downtime der Systeme ausschließen bzw. nur in sehr geringem Maße tolerieren.
Bei einigen Anwendungssystemen – insbesondere mit großen Datenmengen – kann es aufgrund von logischen Fehlern (Fehlbuchungen, Verarbeitungsfehlern) eine signifikante Zeit dauern, den fehlerfreien Zustand wieder herzustellen. Weiterhin ist das Kopieren großer Datenmengen für Test-, Schulung- bzw. Analysefunktionen mit einem in sich konsistenten Datenbestand sehr zeitaufwendig.
Die sekundenschnellen Kopierfunktionen (FLASH-Verfahren) heutiger Plattenspeichersysteme bieten ein hohes Geschwindigkeitspotential für die Durchführung von
Wenn schnelle Speichersubsysteme mit intelligenter Software für das Sichern und Zurückladen von Daten auf der Ebene logischer Anwendungssysteme verbunden werden, dann ist das ein wichtiger Schritt in Richtung „Hochverfügbarkeit“.
Alle Hersteller heutiger Plattenspeichersysteme unterstützen innerhalb ihrer Systeme schnelle Kopierfunktionen – sogenannte FAST REPLICATION, FLASH oder SNAP. Häufig wird dabei auch hardwarespezifischer Mikrocode verwendet, der die Anzahl der möglichen Kopien begrenzt.
Anwendungen können nicht direkt mit diesem Mikrocode kommunizieren, sondern bedürfen einer Softwareschnittstelle, die ebenfalls in den meisten Fällen herstellerspezifisch ist.
Der Einsatz von hardwareabhängigen FlashCopy‘s ermöglicht das schnelle Sichern (ohne Db2-Downtime) und – im Fall einer RECOVERY – schnelles Zurückladen auf den Zeitpunkt der Sicherung.
Durch die Kombination mit anderen InfoDesign-Tools kann nicht nur auf den Zeitpunkt der Hardwaresicherung zurückgesetzt werden, sondern auf einen fast beliebigen Zeitpunkt – z.B. direkt vor dem Fehler, aber nach der eigentlichen Hardwaresicherung. Erst durch die Kombination mit der InfoDesign PIT-RECOVERY reduziert sich so der Datenverlust beim Zurücksetzen auf ein Minimum.
Zur Vermeidung von Fehlern im Umgang mit FlashCopy, zur beschleunigten Abarbeitung und zur Entlastung der Mitarbeiter müssen die Systemverwaltungsarbeiten automatisiert werden.
Gerade in zeitkritischen Abläufen ist ein strukturiertes und fehlerfreies Vorgehen durch eine Automation ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Zwar könnten die vielfältigen Aufgaben (Prüfen auf Vollständigkeit, Heraussuchen des „richtigen“ Rücksetzzeitpunkts, Zurückladen des korrekten FLASH-Bestandes usw.) auch manuell ausgeführt werden, jedoch kann ein Fehler im Umgang auch zum Totalausfall des Systems führen.
Beispiel:
Die InfoDesign Software InfoFLASH übernimmt diese Aufgabe. Konsistenzprüfungen und Fehlerroutinen überwachen den Prozess der periodischen Sicherungen bzw. den Ausnahmefall, RECOVERY oder Homogenen Systemkopie.
InfoFLASH erkennt automatisch die Existenz einer hardwaregestützten Sicherung bzw. deren Gültigkeit und führt je nach Ausgangssituation eine schnelle (Fast Replication) bzw. eine traditionelle RECOVERY (auf Basis von Objektsicherungen) durch. Durch diese doppelte Sicherungsstrategie wird ein möglicher Datenverlust ausgeschlossen bzw. auf ein Minimum reduziert.